Ungarn

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Jagd in Ungarn

Das Land der Magyaren ist seit jeher ein klassisches Jagdland und genießt nicht nur bei uns einen legendären Ruf. Kein anderes Land bringt regelmäßig so viele Kapitaltrophäen von auch bei uns beheimateten Wildarten hervor wie Ungarn. Kapitale Rothirsche, Damhirsche, Rehböcke und Mufflons sowie erstklassige und streckenreiche Schwarzwilddrückjagden und Niederwildjagden ziehen jedes Jahr viele Jäger aus aller Welt an. Hinzu kommt die einfache Erreichbarkeit, die ungarische Gastfreundschaft und die hervorragende Organisation, die zu einer sehr hohen Erfolgsquote der Jagden beiträgt.


Die Ungarn pflegen den unseren ähnliche Jagdtraditionen und betreiben ein vorbildliches Wildmanagement. Die Schalenwildbestände weisen eine gesunde Altersstruktur auf und es wird darauf geachtet, dass gut veranlagte Trophäenträger das Reifealter erreichen. Es sind insbesondere die Reviere in Westungarn, südlich des Balaton, die sehr gute Hochwildjagden anbieten. Starke Rot- und Damhirsche stehen nicht nur in weltbekannten Revieren wie Labod, Guth oder Gemenc. Auch kleinere Forstgesellschaften und Jagdgenossenschaften bieten hervorragende Jagden. Rothirsche mit zehn Kilogramm Geweihgewicht und mehr sowie Damhirsche mit fünf Kilogramm kommen regelmäßig zur Strecke. Muffelwidder, die vorrangig in den hügeligeren Revieren des Nord-Westens vorkommen, erreichen bis zu neunzig Zentimeter Schneckenlängen. Die Drückjagden auf Schwarzwild sind legendär, wobei Tagesstrecken von über zwanzig Stück pro Tag in freier Wildbahn und deutlich mehr in großen Gattern möglich sind.

In der ostungarischen Tiefebene, den Einzugsgebieten der Theiss und Körös, kann man auf starkes Rehwild waidwerken. In den weiten Feldrevieren  können Rehbockkronen von 400 und 500 Gramm erbeutet werden, wobei dies eine reine Pirschjagd ist. Aber auch der Niederwildjäger findet hier noch Besätze an Fasanen und Hasen wie in alten Zeiten, die in Form der Streife oder Treibjagd bejagt werden können.

Die Unterbringung erfolgt meistens in den Jagdhäusern der Reviere, die von rustikal bis luxuriös jedem Wunsch gerecht werden. Gelegentlich werden aber auch Pensionen und Hotels in Reviernähe gewählt. Die Verpflegung kann mit Frühstück, Halb- oder Vollpension gewählt werden. Die ungarische Küche ist sehr schmackhaft, die Weine des Landes berühmt.

Ungarn ist aber auch für nicht jagende Touristen ein beliebtes Ziel und daher kann jede Jagd auch mit einem Urlaubsauftenthalt mit der Familie z.B. am Balaton oder einer Besichtigung der attraktiven Hauptstadt Budapest verbunden werden.

Die Anreise erfolgt entweder mit dem eigenen Pkw über Österreich oder mit dem Flugzeug nach Budapest. Von vielen deutschen Flughäfen werden diverse tägliche Verbindungen angeboten. Gern buchen wir die gewünschte Flugverbindung für Sie und arrangieren den Transfer ins Revier.
Für die Einreise benötigt man den Personalausweis oder Reisepass, für die Waffeneinfuhr den Europäischen Feuerwaffen Pass.

Wichtig: an dieser Stelle soll auch mit dem häufig zu hörenden Vorurteil aufgeräumt werden, dass Jagden in Ungarn besonders teuer seien. Das sind sie im europäischen Vergleich nicht. Die Jagdkosten und die durchschnittlichen Abschussgebühren liegen im europäischen Mittel. Lediglich kapitale Trophäen, und die gibt es immerhin in Ungarn, sind logischerweise teurer. Um aber für die Budgetplanung des Jägers Sicherheit bieten zu können, wird eine +/- 15- Prozent-Garantie auf die gebuchte Trophäenstärke gewährt (alles Schalenwild außer Schwarzwild). D.h., erlegt man eine Trophäe, die mehr als 15 Prozent vom gebuchten Gewicht / Größe abweicht, hat man des Recht, diese im Revier zu belassen und muss sie nicht bezahlen. Man kann auf die gebuchte Trophäenstärke weiterjagen.

Bitte beachten Sie, dass alle in den Angeboten der folgenden Seiten genannten Preise lediglich Beispiele sind. Viele Reviere, und vor allem namhafte Staatsreviere, haben abweichende Preise. Sie erhalten die jeweils gültigen Preise mit unserem Angebot.